Župa B.D.M. Snježna - BELEC

Maria reparavit quam Adam et Eva perdidit gratiam

JUNGFRAU VOM SCHNEE

 

SANKT GEORG

 

DIE GEMEINDE DER HEILIGEN JUNGFRAU MARIA VOM SCHNEE IN BELEC

Die Gemeinde der Heiligen Jungfrau Maria vom Schnee in Belec liegt am Südhang des  Berges Ivanščica und ist etwa zwanzig Kilometer von der Heiligenstätte in Marija Bistrica entfernt. Als eine der ältesten Gemeinden in Zagorje entstand sie unterhalb der mittelalterlichen Burg Belecgrad und hieß einst Gemeinde des Heiligen Georg nach der ersten, bereits im Jahre 1242 in einem Dokument des Ban Dimitrije erwähnten Pfarrkirche. So hieß die Kirche bis zum Jahre 1780 Sankt Georg, ein einschiffiger gotischer Bau mit Spuren des romanischen Stils, sichtbar am Turm. Während des 14. und 15. Jahrhunderts wurde an die Kirche angebaut; sie verfügt über eine gotische Mensa aus dem 14. Jahrhundert, eine Seltenheit in Kroatien, und fragmentarisch erhaltene Wandbilder aus drei verschiedenen Epochen. Gemäß den restauratorischen Untersuchungen nach dem Fund des steinernen Sarkofags im Glockenturm wird angenommen, dass der älteste Teil der Kirche der Karner bzw. das Ossarium (Beinhaus) der Belecer Feudalherren war.  Im kontinentalen Kroatien sind keine anderen Exemplare mittelalterlicher Grabkammern oder Karner bekannt. Außer dieser außergewöhnlichen Entdeckung ist die Kapelle des Heiligen Georgs einzigartig, denn im kontinentalen Kroatien gibt es nur eine romanische Fassade mit gleichmäßigen Schnittsteinen, und im Inneren ist eine Reihe von Blendbögen, die es in keinem anderen Kirchenraum gibt. Sie hat nicht nur als einzige ein vollständig erhaltenes Gewölbe aus dem Spätmittelalter sondern auch eine gotische Mensa. Mit eben diesen Besonderheiten sowie der Fülle an architektonischen Plastiken mit figurativen, pflanzlichen und geometrischen Motiven ist die Kapelle des Heiligen Georgs das bedeutendste Exemplar einer mittelalterlichen Dorfkirche in Kroatien.

Nach der wunderlichen Erscheinung der Jungfrau Maria im Ort Kostanjevec, wurde 1675 dank einer Spende von Gräfin Elisabeth Keglević- Erdödy eine der Jungfrau vom Schnee gewidmeten Kapelle erbaut, die später zur Pfarrkirche wurde. Zwischen 1739 und 1742, während der Amtszeit des Pfarrers Pavao Kunek und auch dank den Hauptsponsoren Graf Adam Najšić und seiner Gattin Cecilija Kristina geb. Matačić, wurde die Kapelle der Heiligen Jungfrau Maria vom Schnee im Barockstil gründlich renoviert, als sie zur Wallfahrtskapelle des kroatischen Adels und ein bekanntes Wallfahrtsziel wurde. In dieser Zeit wurden die Seitenkapelle und Sakristei, und an die Westfassade ein Kirchturm angebaut. Die Kirche ist von einer Arkadenmauer mit Türmen, einem Atrium und der Kapelle des Heiligen Kreuzes umgeben. Das Innere der Kirche ist einer der schönsten Barockräume in Kroatien. Hier gibt es fünf Altäre: der Hauptaltar, der Heiligen Maria vom Schnee sowie der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet, und vier Nebenaltäre (Hl. Barbara, Hl. Joseph, Märtyrer Hl. Stephanus und Hl. Rosenkranz). Die Altäre sind größtenteils zwischen 1739 und 1743 erbaut worden, und der einzig bekannte Meister war der Steirische Bildhauer Josef Schokotnigg aus Graz, der in Belec zwei Seitenaltäre des Hl. Josephs und der Hl. Barbara sowie die heute noch erhaltene Belecer Kanzel ausbaute. Den Innenraum der Kirche gestaltete der Paulaner Ivan Krstitelj Ranger mithilfe von zwei Gehilfen zwischen 1740 und 1742. Die Figuren der illusionistisch gemalten Fresken nach den Vorlagen des italienischen Malers A. Pozzo sind hauptsächlich über die Gewölbe des Kirchenschiffs, die Kapelle und die Apside verteilt, während in den niedrigeren Bereichen architektonische und dekorative Elemente zu bewundern sind.

Die Kirche kann man vor und nach der Messe am Sonntags um 08.00 und 11.00 Uhr zu sehen.

ANFAHRT NACH BELEC

Autobahn A4 Zagreb- Goričani bis zur Ausfahrt Novi Marof, danach auf der Schnellstraße nach Budinščina weiterfahren, dann weiter nach Belec.

Autobahn A 2 Zagreb- Macelj bis zur Ausfahrt Zabok, bis Zlatar. Von dort aus führt eine Straße nach Belec (7km).

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Bis Zlatar –Bistrice (mit dem Zug) oder bis nach Zlatar (Bus), danach fährt vorübergehend ein Bus bis nach Belec.

In der Nähe der Kapelle des Heiligen Georg und der Gemeindekirche befindet sich die mittelalterliche Burg Belecgrad, eine von zahlreichen Burgen auf dem Berg Ivančica, unter dem sich das Wanderheim HPD Belecgrad befindet. Hier wird Unterkunft in einem angenehmen und natürlichen Umgebung angeboten.

 

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